Frequently Asked Questions

Gasentladungen entstehen bei der Überschreitung der kritischen Feldstärke. Zu diesen zählen die Korona- und Gasentladungen, äußern sich durch Lichtemissionen im UV-Bereich. Für die Lokalisierung von Fehlstellen, Konstruktionsfehlern oder Mängeln werden die Lichtemissionen der Entladungen genutzt, welche, bevor sie für den Menschen sichtbar werden, schon im kurzwelligen UV-Bereich detektiert werden können. Im Bild ist exemplarisch das elektromagnetische Spektrum im optischen Bereich dargestellt. Die UV-Emissionen durch Koronaentladungen entstehen im UV-C bis UV-A Bereich, bis hin in das für den Menschen sichtbare Spektrum. Korona- und Oberflächenentladungen werden als Indikator für Fehlstellen, Konstruktions- oder Montagemängel genutzt. Die Entladungen führen zur Überbeanspruchung oder Degradation von Isolationssystemen und schlussendlich zum Ausfall.

  • Einfache Handhabung
  • KI-gestütze, automatisierte Auswertung
  • hochauflösende Detektion und Lokalisation der Entladungen
  • Anderer Technologie visualisieren nur „Dots“. Wir bieten mehr Informationen durch die Sichtbarkeit der Entladungen und nicht nur einzelner Photonen.

Das Messsystem detektiert die emittierte UV-Strahlung der Entladungen. Somit können äußere Teilentladungen wie Gasentladungen (Korona- und Oberflächenentladungen) detektiert werden. Innere Teilentladungen können nicht detektiert werden.
Hinzu kommt, dass die Entladungen in der Line-of-Sight des Kamerasystems liegen muss. Der Ursprung der Entladungen darf zudem nicht verdeckt sein und auch nicht hinter Glas oder Plexiglas liegen.

Der Einsatz der Technologie ist für den Laboreinsatz gedacht, da das System nicht solarblind ist. Hier sind jedoch viele Einsatzszenarien neben dem Aufbau in der Messzelle möglich. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit die Sensorik in bereits bestehende Prüfsysteme oder in Produktionsstraßen zu integrieren.